|
Eine sehr lustige, aber auch durch und durch treffende Beschreibung der Französischen Bulldogge. *augenzwinker*
Wie groß wird eine Französische Bulldogge?
Laut Rassestandart wird sie 25-35cm hoch, es gibt aber auch Frenchys, die höher, aber trotzdem nicht “€žunecht” sind. Auf dem Sofa oder im Bett können sie sich erstaunlich groß machen und ihre Menschen können glaubwürdig berichten, dass sie selbst mal grade so knapp auf der Kante in einem 200x200cm großen Bett schlafen müssen, obwohl sie selbst eher zierlich sind. Es gibt Bullybesitzer, die sich extra ein neues Bett kaufen mussten, weil der Bully in jeder Weise so ”€žraumausfüllend” war.
Hingegen passen durchaus bis zu 5 ausgewachsene und vollgefressene Bullys in einen normalen Hundekorb mittlerer Größe sie stapeln sich, quetschen sich zusammen, irgendwie kommen sie schon alle zusammen rein. Auch wenn sie etwas ausgefressen haben oder bei Gewitter, staunt man, wie klein sie doch sind, denn dann können sie sich durchaus in den engsten Winkeln der Wohnung verstecken. Es kann also nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, wie groß sie den nun wirklich werden können oder wie klein.
Was wiegt eine Französische Bulldogge?
Laut Tabelle wiegt sie zwischen 12 und 15 kg. Wenn man versucht, ihr Medizin zu geben, ihre Ohren zu putzen oder die Krallen zu schneiden, wiegt sie etwa so viel, wie das Ungeheuer von Loch Ness und kann sich auch genauso unsichtbar machen. Am ersten Tag des Gassigehens an der Leine oder beim ersten Gehorsamkeitstraining wiegt sie ca. so viel wie ein mittelgroßer Findling und mit nichts von der Stelle zu bewegen. Und wenn man dem Frenchy das Kommando ”€žSitz” zum ersten Mal mit Handdruck zeigt, dann wiegt er so viel wie ein großer fetter Sumo-Ringer.
Wenn diese Clowns aber das erste Mal nasse Füße kriegen und z.B. durch den Schnee laufen sollen oder verzückt durch einen Wurf kleiner Welpen tapsen, dann wiegen sie auch schon mal nur so viel wie ein Kolibri.
Wie viel frisst eine Französische Bulldogge?
So viel wie sie will, wenn man sie lässt - ganz egal, was auf der Rückseite der Futterpackung oder dem Dosenetikett steht oder Experten raten. Der Frenchy ist eigentlich immer ein hungriger Hund, was sie, besonders peinlich für den Besitzer, zum Ausdruck bringt, wenn Besuch zum Essen oder Kaffee und Kuchen da ist.
Man sollte die kleinen Knautschnasen nicht überfüttern, da sie selbst ziemlich maßlos sind aber selbst das beste Futter für die Rasse ist nicht ausreichend und Ihr Frenchy wird Ihnen das ganz schnell klarmachen, dass er VERHUNGERT, wenn er nicht ab und zu Hähnerbrust, Käseomelett, Entrecoteränder, Lachs ohne Gräten oder etwas vom Katzenfutter bekommt. Hauptsache es war vorher auf dem Teller von jemand anderem.
Sollte Ihr Frenchy dahinter kommen, dass Sie eine Schwäche für Kekse haben, so werden Sie bald einen grünblauen Oberschenkel haben von den französischen Bulldoggenknuffern mit der Pfote und der Nase die der Frenchy so lange wiederholen wird, bis er endlich was abkriegt. Muffins und Schaumwaffeln sind nun mal beliebter als Bonzos Hundekuchen, aber auch weniger gesund!
Sind Französische Bulldoggen sportlich?
Grundsätzlich sind die kleinen Kerle ziemlich drahtig und hart im nehmen, es sei denn, man verhätschelt sie zu sehr. Frenchys sind von klein auf großartige Animateure, wie man sie sich in einem Ferienclub nur wünschen kann!... oder auch nicht. Unermüdlich zuppeln sie an einem herum oder stecken einem Kauknochen oder Stöckchen in den Mund oder in die Ohren, bis man endlich aufsteht und mit ihnen spielt. Wenn sie nicht gerade faul hinter einem in der Kniekehle liegen, die Luft verzaubern und schnarchen wie ein Seebär. Wenn es um Sport im Sinne von Wettkampf geht dann sind Bullys allerdings total unsportlich und bringen jeden ernsthaften Sportler, egal ob Mensch oder Hund, zum verzweifeln! Warum? Weil man den Eindruck hat, er macht alles, was er macht, auch den Sport und das Spiel, nur aus einem Grunde: ES MACHT IHM SPASS!!! Und er tut es auch nur, wenn es ihm Spaß macht und nicht, weil man es von ihm fordert. Treffen Befehl und Spaßfaktor zusammen, hat der Besitzer Glück. Aber der Frenchy nimmt nichts wirklich ernst nicht seine Menschen und sportliche Regeln schon gar nicht. Gewinnt er, freut er sich, und gewinnt er nicht, freut er sich auch. Er rennt dann auf dem Agilityplatz auch schon mal aus der Bahn, kaspert herum oder legt sich im Krabbeltunnel flach auf den Bauch, weil es da so schön schattig ist. Kampfrichter und so manch ernsthafter Agility-Dobermann ist da schon schier verzweifelt und hat ins Beißholz gebissen, vor Frust.
Aber der Bully hat vor allem eines: seinen Spaß!! Und seid doch mal ehrlich^^ genau soooo soll es doch sein! r
|